Zen – Die Fülle im Alltag

Konzentration auf das Wesentliche

Bedeutung

Mit einfachen Mitteln das Große und Ganze zum Ausdruck bringen, den Garten zu vereinfachen, zu seiner Essenz zu gelangen, die Natur in geläuterter Form darzustellen.

Einen Raum zu schaffen, der dem Geist dazu dient, seine Empfangsbereitschaft für die einfachen kleinen Dinge neu zu sensibilisieren, die häufig vom alltäglichen Leben überdeckt sind.

Jeder Garten ist ein Bühnenstück für sich, Ausdruck eines ästhetischen Bewusstseins von allgemeiner Schlichtheit und profunder Subtilität.

Da das Wesen des Zen etwas Unsichtbares ist, wird versucht, es durch Formalität auszudrücken.

Erleben

Ein in sich ruhender Garten erfüllt beim Betreten unseren inneren Wunsch, in Wohlgefühl einzutauchen.

Die alltägliche Welt und Ihre Herausforderungen treten zur Seite, Gelassenheit und Freude finden nun Raum.

Die offene Begegnung mit einem wunderschönen Objekt oder einer Blüte, die uns erfüllt, befreit unsere Sinne und verbindet uns in diesem Augenblick mit unserem innersten Wesen.

Beim Verlassen dieser Geborgenheit geht alle Lebendigkeit des Gartens mit uns und stiftet mutig an, unser Potential voll zu entfalten.

Und wir kehren so lange immer wieder sehnsüchtig in diesen geborgenen Raum zurück, bis wir diesen in uns selbst gefunden haben, eins mit dem Garten als Spiegelbild.

Motivation

Der Zen-Weg ist eine ewige Reise. Die Reise nach innen ist wohl das grösste und wunderbarste Abenteuer das es gibt. Zen-Gärten vermitteln einen Einblick in diese Wesensnatur, die sich dadurch erschliesst.


Referenzen

» Kōun No Te – „Glückliche Hand“ Japanischer Schaugarten, Krottenbach
» Innenhof-Garten Langwasser, Nürnberg
» Stein Setzungen SSI, Weissenburg
» Garten mit Koi-Teich, Stein
» „Fenster zum Himmel“ Japanischer Garten mit Tee- und Badehaus, Nürnberg